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So halten Sie das Mitarbeiterengagement in unsicheren Zeiten aufrecht

Geschrieben Von
Brendan Bresnahan
Senior Content Producer

Während weltweit weiterhin Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 ergriffen werden, befinden sich viele Unternehmen in der ungewohnten Situation, zum ersten Mal völlig auf die Arbeit im Home-Office setzen zu müssen.

Das Home-Office ist zwar im Jahr 2020 keineswegs ein völlig neuartiges Konzept, aber das Tempo, mit dem die Coronakrise die soziale Distanzierung fordert, hat sowohl Unternehmen als auch Regierungen überrascht. Als Softwareunternehmen im Bereich Human Capital Management mit einer langen Geschichte und Kultur der Arbeit im Home-Office hat Avature das Glück, auf globaler Ebene zu 100 Prozent leistungsfähig zu sein. Da wir mit der Kombination von Instrumenten und Kultur, die für den Erfolg eines Teams aus Home-Office-Mitarbeitern erforderlich sind, bestens vertraut sind, erschien es uns angebracht, einige Strategien zur Aufrechterhaltung der Produktivität zusammenzustellen und mit Ihnen zu teilen, da nun immer mehr Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten.

Der Schlüssel zum Überleben und Gedeihen in diesen unsicheren Zeiten ist das Verständnis dafür, dass die meisten Menschen während ihrer Arbeit in der häuslichen Quarantäne vermutlich eine ganze Reihe sehr realer Sorgen bezüglich Gesundheit und Sicherheit haben werden. Es geht darum, Ihren Mitarbeitern positive Beteiligungsmöglichkeiten zu geben. Um den Geschäftsbetrieb unter den gegebenen Umständen so effizient wie möglich zu erhalten, sollten Sie Ihr Home-Office-Modell optimieren, indem Sie die folgenden Best Practices für das Mitarbeiterengagement anwenden.

Optimieren Sie Ihr virtuelles Onboarding

Angesichts der beruflichen und gesellschaftlichen Umbrüche, die wir alle in den letzten Wochen erlebt haben, ist es naheliegend, von einigen großen und dienstleistungsorientierten Unternehmen (z. B. Uber) einen vorübergehenden Einstellungsstopp zu erwarten.

Trotzdem gibt es nicht nur Unternehmen, die es sich nicht leisten können, ihre Einstellungsvorhaben zu stoppen, sondern für einige Branchen, zum Beispiel den Online-Handel, ist die Einstellung von Mitarbeitern gerade jetzt absolut unverzichtbar. Angesichts des plötzlichen und unerwarteten Anstiegs der Zahl der zu Hause bleibenden Arbeitskräfte werden viele Unternehmen ihren Ansatz für das „Onboarding“ erst einmal überdenken müssen. Während sich das traditionelle Onboarding normalerweise in Form einer Reihe von persönlichen Besprechungen zwischen HR, Teammitgliedern und Führungskräften darstellt, wird sich das Onboarding in dieser neuen Realität virtueller und geografisch verstreuter Teams unweigerlich zu einer Aufgabe des Talentmanagements verlagern, die stark von der Technologie abhängig ist.

Dementsprechend sollte die erste und wichtigste Aufgabe von Unternehmen darin bestehen, die Technologie zu nutzen, um die Onboarding-Erfahrung von einer rein administrativen zu einer sozialen Erfahrung zu machen.

Da neue Mitarbeiter höchstwahrscheinlich mit der ungewohnten Ungewissheit der Arbeit von zu Hause aus zu kämpfen haben, sollten Unternehmen versuchen, diese neue Arbeitsumgebung zu normalisieren, indem sie regelmäßige Videokonferenzen zwischen den neu eingestellten Mitarbeitern und den Teammitgliedern organisieren. Führungskräfte müssen die Bedeutung von virtuellen „Kaffeepausen“ betonen, um neuen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Kollegen zu treffen, zu begrüßen und mit ihnen zu interagieren. Gerade dieser Schwerpunkt auf der Vermittlung virtueller und dennoch persönlicher Beziehungen über eine Kamera, kombiniert mit der richtigen Plattform und den richtigen Tools, wird Unternehmen in die Lage versetzen, die Teambildung zu optimieren und gleichzeitig die strukturierten und gut organisierten administrativen Prozesse aufrechtzuerhalten, die für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter erforderlich sind.

Gestalten Sie das Mitarbeiterengagement sozial

Für die meisten Vorgesetzten und direkten Untergebenen ist die Erfahrung, fast ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten, wahrscheinlich ein völlig neues und sogar besorgniserregendes Konzept. Mitarbeiter, die sich plötzlich – vor allem angesichts der globalen Gesundheitssituation – in dieser ungewohnten Lage befinden, werden wahrscheinlich vordringlich die folgenden Fragen stellen:

Wie wird mein Unternehmen die Produktivität messen? Wie werde ich mit meinen Teammitgliedern kommunizieren? Wie sieht es mit dem Beziehungsaufbau aus? Teambuilding? Feedback? Was ist, wenn ich Hilfe oder technischen Support brauche?

Auch wenn die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 in vielerlei Hinsicht beispiellos erscheinen, haben wir das Glück, in einer Welt zu leben, in der sich die Grenzen der Arbeit und des physischen Arbeitsplatzes seit einigen Jahren verschieben. Tatsächlich arbeiten viele Großunternehmen schon seit geraumer Zeit sowohl mit flexiblen Arbeitszeiten als auch mit zumindest teilweise im Home-Office arbeitenden Belegschaften. Somit bietet der Markt für HCM-Lösungen im Jahr 2020 eine Reihe von Tools, die Unternehmen dabei helfen, in vollständig virtuellen Umgebungen effizient zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren und wertvolle Beziehungen aufzubauen. Gerade hier, am Schnittpunkt von Technologie, Produktivität und zwischenmenschlichen Beziehungen, finden wir eine Lösung, die in einzigartiger Weise in der Lage ist, die Gefahren einer unerwarteten sozialen/beruflichen Distanzierung zu überwinden:

Die Mitarbeiterzentrale

Als Plattform, die sich der Entwicklung wertvoller Erfahrungen und der Kommunikation in Echtzeit verschrieben hat, kombinieren die Mitarbeiterzentralen – in unserem Fall Avature DNA – die bewährten Elemente des Talentmanagements und der internen Portale, um einen kritischen One-Stop-Shop für dynamisches, virtuelles Team-Engagement und das HR-Management der Mitarbeiter zu schaffen. Als Unternehmen nutzen wir Avature DNA nicht nur, um unsere Teams miteinander zu vernetzen, einzubinden und zu informieren, sondern auch als zentrale Schaltstelle für soziale Interaktionen aller Art. Die Mitarbeiter können Kommentare posten, Bilder einfügen und unternehmensweite/aktuelle Themen verfolgen. Sie können Projekte planen, ihren Kollegen Feedback geben, wichtige Dokumente hochladen und sogar ihre liebsten Spotify-Wiedergabelisten teilen, damit ihre Kollegen diese Zeit der Quarantäne zu Hause besser überstehen.

Kurz gesagt: Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, alles auf digitalem Wege zu teilen.

Eine Mitarbeiterzentrale ist ein Instrument, um die Unternehmenskultur zum Leben zu erwecken. Sie ist eine zentrale Interaktionsressource, die virtuelle Mitarbeiter zusammenbringt, und sie wird immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn Unternehmen die Einsamkeit bekämpfen, die Arbeitserfahrung verbessern und einen gewissen Grad an Normalität in diesen schwierigen Zeiten aufrechterhalten wollen.

Stellen Sie die Grundsätze des kontinuierlichen Performance Managements in den Vordergrund

Ein weiteres bewährtes Vorgehen zur Förderung des Engagements von Mitarbeitern im Home-Office besteht darin, sich auf die Umsetzung der Grundsätze des kontinuierlichen Performance Managements zu konzentrieren.

Warum kontinuierlich?

Nun, es ist wichtig, sich die Fülle von Herausforderungen vor Augen zu führen, denen sich die meisten direkt unterstellten Mitarbeiter wahrscheinlich gegenübersehen werden, wenn sie vom gewohnten Alltag des Pendelns/der Arbeit im Büro in die unbekannten Gewässer der Arbeit zu Hause wechseln. Zu diesen Herausforderungen gehören:

  • Informationsmangel
  • Fehlende persönliche Gespräche mit dem Management/den direkten Vorgesetzten
  • Soziale Isolation und Einsamkeit
  • Unklarheit der Ziele
  • Allgemeine Sorge um die Entwicklung von Karriere und Kompetenzen

Traditionelle Performance-Management-Modelle befassen sich fast ausschließlich mit der Bezahlung und den Ranglisten der Mitarbeiter. Sie wurden in einer Zeit entwickelt, in der räumlich verteilte Teams und Telearbeit nichts weiter als gewagte Vorhersagen für eine ferne Zukunft waren.

Kontinuierliches Performance Management ist jedoch ein Modell, das speziell für die Herausforderungen des digitalen Home-Office-Zeitalters entwickelt wurde. Es fußt auf dem Grundsatz, dass Evaluierungen kontinuierlich stattfinden sollten. Statt sich fast ausschließlich auf vergangene Ereignisse zu konzentrieren, fördert das kontinuierliche Modell eine umfassendere, motivierende und zukunftsorientierte Evaluierung – alles wesentliche Erfolgselemente in diesen ungewöhnlichen Zeiten, in denen sich die Mitarbeiter sowohl ihrer Ziele als auch ihrer Aufgabe nicht sicher sind.

Unternehmen müssen versuchen, sowohl die Kultur als auch die Instrumente zu entwickeln, die notwendig sind, um ihren Mitarbeitern die nötige Motivation zu vermitteln, damit sie auch im Home-Office vorankommen und sich weiterentwickeln können. Das kontinuierliche Modell ist bestens dazu geeignet, eine effektive Motivation der Mitarbeiter zu ermöglichen, indem es die einmal pro Jahr stattfindenden Evaluierungen von gestern durch fortlaufende, transparente und sich ständig weiterentwickelnde Gespräche ersetzt. Diese Kontaktpunkte der Motivation äußern sich typischerweise in Form von zweiwöchentlichen Zielgesprächen, vierteljährlichen Leistungsgesprächen und Feedback von den Kollegen. Alle steigern die Motivation exponentiell (insbesondere die zweiwöchentlichen Zielgespräche), und alle können mit einer modernen Performance-Management-Lösung erfolgreich in einer virtuellen Umgebung umgesetzt werden.

Versuchen Sie, Stellen mir internen Mitarbeitern zu besetzen

Ein letzter Punkt, der bei der Suche nach einer reibungslosen Transformation ins Zeitalter der Telearbeitnehmer zu berücksichtigen ist, sind die Vorteile der Stellenbesetzung mit internen Mitarbeitern.

Die interne Mobilität – das heißt die Praxis, Stellen mit Talenten innerhalb eines Unternehmens zu besetzen, damit diese neue Kompetenzen entwickeln und die Stellenanforderungen erfüllt werden können – wird in den kommenden Monaten voraussichtlich eine größere Bedeutung erlangen, da die Unternehmen die Verfügbarkeit qualifizierter Talente einschätzen und neu beurteilen wollen. Mit dem Potenzial, die Mitarbeiterbindung zu verbessern, das Mitarbeiterengagement zu erhöhen (bis zu 30 Prozent bei einigen Kunden) und Unternehmen auf die Erfüllung ihrer sich rasant entwickelnden geschäftlichen Anforderungen vorzubereiten, ist „Mobilität“ eine Strategie, die optimal dazu geeignet ist, Unternehmen bei ihrer Bewältigung der COVID-19-Krise zu unterstützen.

Aus der Perspektive von Avature war es für Unternehmen, die im digitalen Zeitalter erfolgreich sein wollen, schon immer von entscheidender Bedeutung, Talente und Strategie in einem einzigen, nahtlosen und proaktiven Kanal zusammenzuführen.

Generell führen die meisten modernen HR-Abteilungen regelmäßig proaktive Recruiting-Initiativen durch, wenn auch nur in Bezug auf externe Kandidaten. Um die derzeitige und sehr reale Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt zu überwinden, müssen die Unternehmen nach intern eben jene Aktivitäten und Strategien nutzen, die gewöhnlich zur Gewinnung von externen Kandidaten eingesetzt werden (d. h. Aufbau von Kandidatenprofilen, Filtern von Talentpools, gezielte Kommunikation und Bereitstellung einer personalisierten Kandidatenerfahrung).

Das ist zwar keineswegs eine leichte Aufgabe, aber sie ist realisierbar, insbesondere wenn sie mit einer robusten Sourcing-Lösung verbunden wird.

Avature unterstützt Sie

Der Wandel hin zu einer vollständig geografisch verteilten Belegschaft ist sicherlich nicht einfach, aber unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Freuen Sie sich auf weitere Artikel mit Ratschlägen, und folgen Sie uns unbedingt in den sozialen Medien. Dort erfahren Sie, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten und mit der Unsicherheit in diesen beispiellosen Zeiten umgehen.

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