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Die Tücken von Partnerschaften und die Kraft der Modularität

Man sagt, wenn man jemanden heiratet, heiratet man seine ganze Familie. Im Geschäftsleben gilt manchmal das Gleiche: Wenn Sie einen Anbieter auswählen, binden Sie sich vielleicht auch an eine Handvoll Unternehmen, die dieser für Sie ausgewählt hat.

Dies wird für die meisten gewissenhaften Entscheidungsträger (oder Ehepaare) keine Überraschung sein. Wahrscheinlich haben Sie Ihre Anbieter nach ihren Partnerschaften gefragt und recherchiert, wie sich diese im Vergleich zu dem, was der gesamte Markt zu bieten hat, entwickeln. Das reicht jedoch bei Weitem nicht aus.

Niemand kann vorhersagen, wozu Technologie in Zukunft in der Lage sein wird. Sicher wissen wir nur, dass es neue unvorhersehbare technologische Entwicklungen geben wird.

Mit anderen Worten: Bei einer adäquaten Planung sind nicht nur die Dinge zu berücksichtigen, die Sie voraussichtlich in der Zukunft haben möchten, sondern auch jene, von denen Sie unmöglich wissen können, dass Sie sie haben möchten. Ja, das haben Sie richtig gelesen. Ihre Pläne müssen nicht nur dem Rechnung tragen, was Sie wissen, sondern auch dem, was Sie noch gar nicht wissen können.

Mit dem Zeitrahmen wächst auch die Zahl der Unbekannten, die Ihre Pläne zum Scheitern bringen könnten. Das Schwierigste bei der Entwicklung einer geeigneten langfristigen Strategie ist es also, diese chaotischen Variablen zu berücksichtigen, die derzeit nur Lücken oder ambitionierte Mutmaßungen sind.

Auf das Unbekannte vorbereiten

Wie berücksichtigen Sie das, was Sie unmöglich wissen können? Das ist überraschend einfach. Ihre heutigen Entscheidungen sollten Ihre Handlungsfähigkeit in der Zukunft so wenig wie möglich einschränken. Und genau da liegt die Gefahr, sich zu sehr auf Herstellerpartnerschaften zu verlassen: Sie schränken Ihre Fähigkeit ein, neue Technologien so zu übernehmen, wie sie auf den Markt kommen, und schnell die Richtung zu ändern.

Darüber hinaus ist die Talentgewinnung anders als jeder andere Bereich: Wird Ihre Fähigkeit zur Talentgewinnung eingeschränkt, wirkt sich dies auf jede Abteilung aus. Störungen beim Recruiting von Spitzentalenten sind jedoch eine existenzielle Bedrohung. Daher ist es sehr riskant, Ihre Fähigkeit, neue Technologien in Ihre Talentgewinnung zu integrieren, aufs Spiel zu setzen.

Statt einfach nach einem Anbieter mit vielen Partnerschaften zu suchen, müssen Sie Anbieter finden, die nachweislich in der Lage sind, sich zu integrieren und sich an das anzupassen, was Kunden ihnen vorgelegt haben.

Unser Integrationsmodul der nächsten Generation, Avature Junction, ist so konzipiert, dass es die Bedürfnisse jedes Kunden heute und in Zukunft erfüllt.

Wir verfügen über mehr als 1.000 Integrationen im produktiven Einsatz, die weltweit von Kunden aller Größenordnungen und in zahlreichen Branchen genutzt werden. Avature bietet Lösungen, die die Geschäftsanforderungen unserer Kunden vollständig erfüllen und gleichzeitig den individuellen Anforderungen der Drittanbieter gerecht werden, mit denen sie zusammenarbeiten möchten.

Beachten Sie, worauf der Schwerpunkt liegt: Drittanbieter, mit denen sie zusammenarbeiten möchten. Wir haben unseren Kunden nicht vorgegeben, mit wem sie zusammenarbeiten sollen, oder ihnen ein begrenztes Angebot zur Auswahl gestellt. Stattdessen haben sie selbst entschieden, welche Lösungen für sie geeignet sind, und ihr eigenes Ökosystem aufgebaut – sie erhalten keine vorgefertigte Standardkombination, die nicht auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Technologie, die sich an das Unerwartete anpasst

Unsere Custom Integrations Platform ist sehr flexibel und unterstützt eine breite Palette von Datenformaten (z. B. XML, JSON, CSV), alle wichtigen Datenübertragungsprotokolle (z. B. SOAP, REST, FTP) und Authentifizierungsprotokolle (z. B. OAuth, TLS, PGP). Beispiel: Wenn Sie zwei Anbieter haben, von denen der eine ein SOAP-Protokoll und der andere ein REST-Protokoll bevorzugt, kann Avature jede Integration mit dem bevorzugten Protokoll konfigurieren.

Das klingt alles sehr technisch, aber der wesentliche Aspekt ist, dass wir unsere Plattform unter den Gesichtspunkten der Modularität und Flexibilität aufgebaut haben. Alle unsere Lösungen sind also so konzipiert, dass unsere Kunden agil sein können.

Wir sind zudem davon überzeugt, dass Flexibilität ohne Kompromisse auch in anderen Bereichen möglich ist. Interoperabilität geht oft auf Kosten der einfachen Einführung und Nutzung, aber auch hier haben wir unser Integrations-Framework nicht um einen einzigen Anwendungsfall herum entwickelt.

Oft wünschen sich unsere Kunden relativ einfache Integrationen. Daher haben wir Endpunkte auch so aufgebaut, dass Drittanbieter Informationen in Ihrer Avature-Plattform abrufen und dort einfügen können, ohne Avature-Kenntnisse zu besitzen. Außerdem geben wir unseren Kunden die Tools an die Hand, mit denen sie steuern können, wer was wann sehen kann.

Manche wünschen sich natürlich nur einfache Integrationen mit beliebten Drittanbieterdiensten. Daher bieten wir auch einen Standardkatalog an, den wir nach Belieben aktivieren und deaktivieren können und der Integrationen zu allen wichtigen Jobbörsen, ATS, HRIS, Anbietern von Hintergrundüberprüfungen und Beurteilungen sowie vielen anderen Punktlösungen enthält, aus denen Sie wählen können.

Manchmal möchten Sie einfach nur eine Integration aktivieren, manchmal müssen Sie Ihren Drittanbietern lediglich einen Endpunkt zur Verfügung stellen, und manchmal benötigen Sie eine komplexe benutzerdefinierte Integration für einen ganz bestimmten Anwendungsfall. Manchmal, manchmal, manchmal. Niemand kennt alle Anforderungen, die Sie einmal haben werden. Doch wir wissen, dass wir eine Plattform entwickelt haben, die immer in der Lage sein wird, Ihnen diese Anforderungen zu erfüllen – egal, worum es sich dabei am Ende handelt.

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