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Innovative Ansätze beim Recruiting und warum sie so wichtig sind

Geschrieben Von
Evelyn Duskey
Sr. Associate Editor

Die Welt um uns herum verändert sich in rasantem Tempo. Wir leben in einer Zeit beispielloser Umbrüche und Veränderungen. Neue Technologien sorgen dabei nicht nur für sozialen Wandel, sondern werden ihrerseits als Reaktion auf  gesellschaftliche Trends entwickelt.

Um solche Zeiten des Umbruchs ungestört zu meistern, ist es wichtiger denn je, die richtigen Mitarbeiter zu finden und zu halten. Aus diesem Grund bildet das Personalwesen den Grundpfeiler, der in Ihrem Unternehmen für Innovationen sorgt. Die Personalabteilung muss in der Lage sein, Ihre Strategie und Vision zur Einstellung der besten Talente umzusetzen und den Erfolg Ihres Unternehmens voranzutreiben.

Ganz allgemein gesagt müssen 3 Elemente aufeinander abgestimmt werden, um innovativ handeln zu können:

  • Vision – wo möchten Sie hin?
  • Strategie – der Weg, auf dem Sie zum Ziel gelangen
  • Technologie – das Transportmittel

Um Ihre Personalvision und -Strategie zu verwirklichen, müssen Sie auf die richtige Technologie setzen – mit Betonung auf „richtig“. Denn allzu oft kommt es vor, dass Firmen gezwungen sind, ihre Strategie zu ändern, weil das Tool, für das sie sich entschieden haben, gewisse Einschränkungen mit sich bringt. Innovation ist jedoch nur möglich, wenn Sie jederzeit und in allen Bereichen so handeln können, wie es die Situation erfordert – die Technologie muss Ihre Vision und Ihre Strategie unterstützen, anstatt diese zu diktieren. Die von Ihnen gewählte Technologie muss Agilität, einen Komplettansatz für effiziente Leistungserbringung sowie eine aktive Kontaktpflege ermöglichen.

Mit über 380.000 Mitarbeitern weltweit weiß Siemens besser als jedes anderes Unternehmen, wie wichtig die Auswahl der richtigen Technologie für die globale Umsetzung einer innovativen Personalstrategie ist. In unserem vor kurzem durchgeführten Webinar nahm sich Mike Brown, VP Talentgewinnung für Nord-, Mittel- und Südamerika bei Siemens, Zeit, um zu erläutern, wie es seinem Unternehmen dank Avature in Zeiten konstanten Wandels gelungen ist, innovativ zu bleiben.

Agilität

Früher waren HR-Systeme in der Regel äußerst unflexibel und starr. ATS-Altsysteme beispielsweise bildeten normalerweise einfach einen vorgefertigten Recruiting-Prozess ab, basierend auf den Vorstellungen, die der jeweilige Technologieanbieter zu jener Zeit vom Recruiting hatte. Allerdings hat sich die Personalgewinnung in den letzten 15 Jahren stark verändert und wird sich auch weiterhin rasant entwickeln.  Heutzutage muss sich die HR-Technologie Ihren Erfordernissen anpassen – ein standardisiertes Einheitsprodukt ist daher nicht sinnvoll. Agilität bedeutet, dass alle notwendigen Anpassungen in Ihrem eigenen Tempo erfolgen können, was es Ihnen ermöglicht, Ihre sich wandelnde Strategie jederzeit neu in die Tat umzusetzen.

Zur Verwirklichung seiner HR-Strategie und -Vision hielt Siemens Ausschau nach einer agilen SaaS-Plattform, die sich den allgemeinen HR-Systemprinzipien des Unternehmens anpassen würde. Unterschiedliche, weltweit eingesetzte Systeme zu verknüpfen oder ein eigenes Tool zu entwickeln, war für den Konzern keine Option.

Uns ging es um die Funktionen eines CRM-Tools, wir wollten keinen statischen Ort zum Sammeln von Bewerbungen, die hinterher vielleicht kein Mensch mehr ansehen würde. Und wir wollten eine Pipeline entwickeln, die es uns ermöglicht, Kandidaten erneut zu kontaktieren und sie in einer Weise zu organisieren, wie es mit einem ATS vielleicht nicht machbar gewesen wäre. Darüber hinaus wollten wir alle notwendigen Informationen erfassen, um den Markt besser zu verstehen.“

– Mike Brown, VP Talentgewinnung Nord-, Mittel- und Südamerika

Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl von Siemens auf Avature – ein System, das in die vorhandenen Recruiting-Prozesse eingebunden werden konnte und diese sogar optimierte. Ein Beispiel für den praktischen Nutzen der agilen Lösung: Vor kurzem nahm Siemens an einem Recruiting-Event in Saudi-Arabien teil. Der Recruiter vor Ort konnte in kürzester Zeit alles ordnungsgemäß einrichten, die entsprechenden Berechtigungen einholen und die Veranstaltung ausgerüstet mit mehreren iPads betreten. Das Ergebnis: 1.000 Frauen wurden schnell und effizient für die zukünftige Kontaktaufnahme registriert. Dank der individuellen Konfigurierbarkeit der Avature-Plattform konnte Siemens flexibel reagieren und die Veranstaltung sogar ohne langen Vorlauf optimal nutzen.

Komplettansatz für effiziente Leistungserbringung

Ein wichtiger Punkt, den man stets im Hinterkopf behalten sollte: Ganz gleich, was Ihre Unternehmensstrategie beinhaltet, sie wird stets von Menschen umgesetzt werden. Die eingesetzte HR-Technologie muss daher alle Akteure berücksichtigen und für jeden Stakeholder eine optimale Benutzererfahrung schaffen. Doch wie kann dies beurteilt werden? Eine unkomplizierte Möglichkeit besteht darin, den Prozess zu skizzieren, alle Schlüsselakteure zu ermitteln und sicherzustellen, dass die zum Tragen kommende Strategie jedem einzelnen Akteur zugute kommt. So kann der Prozess insgesamt optimiert werden und jeder Mitarbeiter, jede Abteilung und jede Region profitiert von einer auf sie zugeschnittenen Benutzererfahrung.

Die Größe und Reichweite des Siemens-Konzerns stellen eine permanente Herausforderung dar. Aufgrund der Vielzahl der am Recruiting-Prozess beteiligten Akteure war es unbedingt erforderlich, ein Tool zu entwickeln, das die verschiedenen Personengruppen bündelt, sodass alle am gleichen Strang ziehen können. Von der IT bis hin zum Datenschutz, zu Recruitern und Hiring Managern: Alle weltweiten Teams mussten nicht nur zusammengebracht, sondern in die Lage versetzt werden, auf höchstem Niveau zusammenarbeiten. Ein prägnantes Beispiel hierfür war die Entscheidung des Konzerns, das weltweite Mitarbeiterempfehlungsprogramm neu aufzulegen. Mithilfe von Avature konnten 19 Mitarbeiterempfehlungsprogramme und 2 ATS in eine einzige Plattform integriert werden, was die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren erleichtert und für volle Kontrolle über den eigenen Verantwortungsbereich sorgt.

Aktive Kontaktpflege

Der wichtigste Faktor im Hinblick auf die Recruiting-Technologie ist mittlerweile nicht mehr der Funktionsumfang, sondern der Grad der Nutzerbindung. Die richtige Technologie fördert sowohl die Kontaktpflege zu passiven Talenten als auch die Zusammenarbeit innerhalb des Bereichs der Talentgewinnung. Echte Kandidatenbindung erschöpft sich nicht im Verschicken einer Dankesmeldung, nachdem man eine Person auf einer Veranstaltung persönlich kennengelernt hat. Vielmehr geht es darum, die Informationen, die man über Kandidaten gesammelt hat, entsprechend auszuwerten, um kurz-, mittel- und langfristig zielgruppengerechte Nachrichten versenden zu können. Doch dafür muss zunächst intern eine von Zusammenarbeit geprägte Recruiting-Umgebung geschaffen und die Recruiter müssen in den neuen Prozess eingebunden werden.

Wir versuchen, den Recruiter in den Mittelpunkt all unserer Aktivitäten zu stellen. Man muss raus in den Markt gehen und dort die richtigen Leute finden. Recruiter wollen in Ruhe gelassen werden, dafür sind sie berüchtigt… Doch wir müssen sie mit ins Boot holen und ihnen klarmachen, dass der Markt sich verändert. Wir müssen uns aktiv auf die Suche nach Kandidaten begeben und diese an uns binden. Stellenanzeigen veröffentlichen und Lebensläufe durchblättern funktioniert für die Jobs, die wir haben, nicht mehr. Man muss raus in den Markt gehen und dort die richtigen Leute finden. Und wenn man sie erst einmal entdeckt hat, muss man mit ihnen in Verbindung bleiben, selbst wenn man gerade keine offene Stelle für sie hat. Und dafür braucht man das richtige Tool. Herkömmliche Applicant-Tracking-Systeme sind hierfür nicht ausgelegt – Avature schon.“

– Mike Brown, VP Talentgewinnung, Nord-, Mittel- und Südamerika

Innovation ist entscheidend, um als Unternehmen langfristig Erfolg zu haben, die Personalgewinnung ist da keine Ausnahme. Die richtige Technologie – d.h. eine Technologie, die agil und ansprechend ist und eine durchgängige Leistungserbringung ermöglicht – ist entscheidend, um neue, innovative Strategien unternehmensweit zu implementieren. Siemens ist eines von vielen Unternehmen, die in enger Partnerschaft mit Avature ihr Recruiting von Grund auf umgestalten und ihre Prozesse global skalieren.

Die Welt dreht sich nicht länger nur um Applicant-Tracking-Systeme … Recruiting ist viel dynamischer und interaktiver geworden … Dank diesem Tool [Avature] können sich Recruiter tatsächlich anders verhalten und anders vorgehen können als früher. Sie agieren technologisch fortschrittlicher, betrachten sich als digitale Recruiter und können mit den Veränderungen in ihrem Bereich besser Schritt halten.“

– Mike Brown, VP Talentgewinnung, Nord-, Mittel- und Südamerika

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