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#AvatureUpfront Digital 2021: Die wichtigsten Erkenntnisse

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#AvatureUpfront Digital 2021: Die wichtigsten Erkenntnisse

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Doch bevor es soweit ist, hielt 2021 für uns noch ein lang ersehntes Event bereit, das aufzeigte, wie wichtig Teamgeist für erfolgreiche Ergebnisse ist: #AvatureUpfront Digital.

Das Event bot uns die Gelegenheit, eine der Lektionen umzusetzen, die wir infolge der Pandemie nun perfekt beherrschen: ein virtuelles Event veranstalten, bei dem Grenzen keine Rolle mehr spielen. Infolgedessen freuten wir uns über Teilnehmer und Referenten aus der ganzen Welt, die ihre besten Erkenntnisse von verschiedenen Orten aus mit uns teilten.

Auch wenn uns die persönliche Interaktion fehlte, ist es unbestreitbar, wie enorm bereichernd die Möglichkeit ist, Best Practices mit einer Vielzahl von Unternehmen zu teilen, die ähnliche Ziele verfolgen, während gleichzeitig Beziehungen aufgebaut und ausgebaut werden.

Mitarbeiter gewinnen und binden, die keine Angst vor Veränderungen haben

Drastische Zeiten erfordern drastische Maßnahmen, so sagt man. Und vielleicht ist das in bestimmten Fällen auch ratsam. Doch wenn sich der Sturm zu legen beginnt und wir allmählich die Folgen der Veränderungen erkennen, benötigen wir strategische Ansätze. Damit kommen wir auch schon auf eines der Themen zu sprechen, die auf der Konferenz im Mittelpunkt standen: Wie können wir unsere Strategien zur Gewinnung und Bindung von Talenten neu denken?

„Kandidaten sind aktiver denn je, sie erstellen ihre eigenen Regeln […] Die Erwartungen, die sie an ein Unternehmen stellen, verändern und entwickeln sich ständig weiter. Wir müssen uns aus technologischer Sicht verändern und weiterentwickeln, um das zu unterstützen, was wir auf dem Talentmarkt suchen.“

Scott Barish, Senior Manager Talent Acquisition, Booz Allen Hamilton

Vorbei sind die Zeiten, als Mitarbeiter gewichtige Gründe brauchten, um einen Karrierewechsel um 360 Grad in Erwägung zu ziehen. Heute reicht es aus, nur gelangweilt zu sein und Lust auf neue Herausforderungen zu haben. Unternehmen müssen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zudem diversifizieren, um wesentliche Lücken mit den richtigen Personen zu füllen.

Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung stellen vielleicht die größte HR-Herausforderung der letzten Zeit dar. Die Deutsche Telekom, ein Unternehmen mit über 220.000 Mitarbeitern, war sich dessen bestens bewusst, als sie ihren Talentmarktplatz aufbaute. Man wollte Mitarbeitern einen „einfachen Zugang zu relevanten Stellen und Projekten“ ermöglichen und sie „über die Möglichkeit, Communitys zu gründen und bei Herausforderungen Networking zu betreiben, an das Unternehmen binden“. Mit diesem Ziel im Blick entwickelte sich ihr interner Talentmarktplatz zu einer Lösung für einen fruchtbaren gemeinsamen Austausch. Heute ermöglicht der Talentmarktplatz es Mitarbeitern, durch das Hinzufügen von Filtern, die sich beispielsweise auf die zeitliche Verpflichtung oder Dauer eines Projekts beziehen, nach Projekten zu suchen, an denen sie mitarbeiten können. Doch bietet der Talentmarktplatz auch relevante Hilfsmittel und Schulungsinhalte, während er das Zusammengehörigkeitsgefühl durch ein internes Social-Media-Netzwerk fördert, das von Avature DNA unterstützt wird.

Dabei ist die Telekom nicht das einzige Unternehmen, das Communitys als Instrument zur Mitarbeiterbindung einsetzt. Das Unternehmen Epic zeigte auf, wie es Avature DNA genutzt hat, um neu eingestellten Mitarbeitern ein eindrucksvolles Erlebnis vor dem eigentlichen Onboarding zu bieten. Angesichts der Tatsache, dass sich 90 Prozent der Neueinstellungen bereits in den ersten sechs Monaten entscheiden, ob sie im neuen Unternehmen bleiben wollen oder nicht, hat Epic verstanden, welche Vorteile es bringt, eine Verbindung zwischen den neuen Mitarbeitern und dem Unternehmen zu fördern und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Es geht darum, „einen intensiven Moment zu schaffen, um die Interaktion und Bindung zu verbessern.“

Es gibt kein Patentrezept, mit dem sich sicherstellen lässt, dass Mitarbeiter in einem Unternehmen bleiben möchten. Doch gibt es Möglichkeiten, eine Arbeitskultur zu fördern, die sich um die Individualität und Diversität jedes einzelnen kümmert, sich für ihr Wohlbefinden und berufliches Wachstum interessiert und Umorientierungen unterstützt. Schließlich möchten wir alle das Gefühl haben, dass die Zeit, die wir bei der Arbeit verbringen, mehr wert ist als ein Gehaltsscheck.

Nutzer- und Kandidatenerlebnis auf ein neues Level bringen

In Zeiten sofortiger Bedürfnisbefriedigung sind Frustrationen etwas, womit man erst einmal umgehen muss, wenn Erfahrungen nicht mehr so spannend sind oder mehr Mühe kosten als erwartet. In der Welt der HR ist das nicht anders. Tatsächlich sind Menschen zunehmend auf der Suche nach Erfahrungen, die sich auch mit ihren eigenen Erfahrungen als Konsument decken. Deshalb benötigen Unternehmen mehr denn je eine Technologie, die eine einfache Einführung unterstützt und es ihnen ermöglicht, agil zu sein – eine Technologie, die Prozesse weiterentwickelt und neue Ideen im Interesse aller Akteure umsetzt, ohne das Nutzererlebnis zu vernachlässigen.

Dies war eines der zentralen Themen bei #AvatureUpfront Digital 2021, auf das viele Unternehmen zu sprechen kamen. Schließlich ist das positive Erlebnis aller an der Talent Journey beteiligten Parteien – vom Sourcing bis hin zum Leistungsmanagement –, entscheidend, um Talente zu gewinnen und zu binden. Schauen wir uns einige Einblicke von unseren Kunden an:

Einblick Nr. 1

Die Deutsche Bahn verfolgt die Vision, das Unternehmen mit dem größten Fokus auf Kandidaten weltweit zu werden. Aus diesem Grund wandte sich das Unternehmen an Avature, um mithilfe von KI ein möglichst nahtloses Kandidatenerlebnis zu bieten. In gemeinsamer Kooperation haben wir einen Matching-Algorithmus entwickelt, der Kandidaten auf Grundlage ihres Lebenslaufs Stellenempfehlungen bereitstellt, ohne dass sie alle offenen Stellen auf der Karriereseite selbst durchforsten müssen. Sie müssen lediglich ihren Lebenslauf hochladen (oder manuell ausfüllen) und das System erledigt den Rest.

Einblick Nr. 2

Bacardi fasste die wesentlichen Bausteine eines positiven Kandidatenerlebnisses wie folgt zusammen: Es müsse nützlich sein, Spaß machen und die Unternehmenskultur widerspiegeln. Auch wenn das einfach klingt, kann es komplexer sein, als es erscheint. Bacardi führte mithilfe von Avature eine Umfrage zum Nutzererlebnis durch, um die Meinung seiner Mitarbeiter einzuholen. Dabei stellte das Unternehmen fest, dass es nicht immer möglich ist, die Erwartungen zu erfüllen, ohne die Prozessintegrität zu beeinträchtigen. Mit den richtigen Tools lässt sich jedoch ein Kompromiss finden.

Einblick Nr. 3

Im Falle von Unisuper war das Nutzererlebnis ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl von Avature: Das Unternehmen wünschte sich ein nahtloses Erlebnis für seine Führungskräfte und alle TA-Akteure sowie seine Kandidaten. Dies erfordert nicht nur eine ansprechende und praktische Lösung, sondern auch eine umfassende Plattform, die ihnen wertvolle Daten bereitstellt, Zeitersparnis ermöglicht und die Wahrscheinlichkeit manueller Fehler reduziert.

Einblick Nr. 4

Bei Siemens suchte man nach einer Möglichkeit, das Erlebnis im Vordergrund zu belassen. Allein im letzten Jahr stellte das Unternehmen 32.000 neue Mitarbeiter ein. Ein schlanker und agiler Recruiting-Prozess ist daher ein Muss. Aus diesem Grund entschied sich Siemens für die Video-Interview-Plattform von Avature, die ein konsistentes, flexibles Erlebnis im Firmendesign gewährleistet, während den Kandidaten gleichzeitig eine professionelle angenehme Umgebung geboten wird. Außerdem implementierte das Unternehmen die TA Experience-Umfrage, um konkretes Feedback zu erhalten.

Information ist Macht: Die Auswirkungen datengestützter Entscheidungen

Dieses Thema war vermutlich das Top-Thema der Konferenz. Wir sprachen über Technologie, KI und Automatisierung … im Mittelpunkt stand dabei stets das letztendliche Ziel, Strategien und Entscheidungen auf Grundlage von Daten und Ergebnissen zu entwickeln. Doch wie erhält man diese zuverlässigen Informationen? Schauen wir uns einige Erfolgsgeschichten an.

Eine globale Best-in-Class-Plattform

Bevor CBRE Avature einführte, stütze sich das Unternehmen bei seinen Recruiting-Anforderungen auf zahlreiche Tools, die wiederum nur eingeschränkte Reporting-Funktionen boten und aufgrund mangelnder Integration Datenduplikate lieferten. Das Unternehmen benötigte eine einzelne, moderne Plattform, die präzise Daten bereitstellt und ihre weltweiten Anwender unterstützt.

Dank der innovativen Reporting-Funktionen von Avature ist es für CBRE nun viel einfacher, rechtzeitig proaktive und positive Entscheidungen zu treffen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Durch den Zugriff auf Echtzeitdaten wird der Recruiting-Prozess für Hiring Manager (HMs) deutlich transparenter.

Was hat es also gebracht, auf eine Lösung zu setzen, die datengestützte Entscheidungen ermöglicht? Echtzeit-Analysen sind jetzt in einem Klick verfügbar und liefern beeindruckende Ergebnisse. Neben den erheblichen Kosteneinsparungen bei Lizenzierungen ermöglichte Avature auch Effizienzsteigerungen beim Prozessablauf von CBRE. So wurde der manuelle Konsolidierungsaufwand beispielsweise um 90 Prozent verringert.

Richtige Ergebnisse durch Kooperation

Mit dem Ziel vor Augen, die Candidate Journey im Detail nachzuverfolgen, entschied sich Bain & Company dafür, seine Workflows neu zu gestalten. Das Unternehmen wünschte sich mehr Granularität im Recruiting-Prozess, um auf einen Blick wirklich nachvollziehen zu können, was in den einzelnen Phasen vor sich geht.

Dank der für Avature so typischen Flexibilität konnte Bain seinen Recruiting-Workflow gründlich überarbeiten und detailliertere Schritte hinzufügen, die mehr Transparenz darüber ermöglichten, was mit den Kandidaten in den unterschiedlichen Phasen geschah. Zusammen mit dem Avature-Team arbeitete das Unternehmen im gemeinsamen Brainstorming Ideen aus, um seine Ambition Wirklichkeit werden zu lassen. Als Folge erhielt Bain Kennzahlen wie zum Beispiel die Durchlaufrate von Schritten und kann seinen Stakeholder-Gruppen diese Kennzahlen mithilfe der Avature-Dashboards auf visuell ansprechende Weise präsentieren.

Ausgestattet mit diesen Echtzeitdaten ist Bain in der Lage, fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, wenn sich zum Beispiel bei einem bestimmten Prozessschritt Engpässe ergeben sollten.

„Wenn Recruiter nachschauen müssen, wie eine Suche läuft, können Sie sich einfach beim Backend anmelden und sämtliche Informationen an einem Ort visualisieren.“

Allie Roberts, Senior Analyst, Bain & Company

Da wir gerade von Teamwork sprechen, möchten wir Sie an die Einladung von Megan Deville von Laitram, Myria Peek von Delta Air Lines, Jim Schnyder von Recruiting Advisors und Amy Swanson von USI Insurance erinnern, unserem System Admin-Club beizutreten. Networking gewährleistet einen effizienten Wissensaustausch oder wie es Jim Schnyder sagt: „Sie wissen nicht, was Sie nicht wissen.“

Abschließende Überlegungen: Das Beste kommt noch

Neben spannenden Präsentationen von einigen unserer Kunden zeigten die Avature Product Marketing-Experten und Dimitri Boylan, CEO von Avature, im Rahmen unserer Roadmap-Präsentation einige der neuesten und großartigen Funktionen auf, die in Kürze in der Plattform verfügbar sein werden.

Sie deckten ein breites Themenspektrum ab. Zu den Highlights zählten KI-gestützte Empfehlungen und ein Abgleich von Kandidaten und Kompetenzen, eine neue Integration mit WhatsApp, die einen neuen Interaktionskanal mit Talenten ermöglicht, und Profile Enrichement-Tools, die Profile anreichern und sicherstellen, dass Ihre Datenbank stets auf dem neuesten Stand ist.

Die Konferenz mag vorbei sein, doch … The Show must go on. Warum? Weil es immer noch viel Entwicklungs-, Implementierungs- und Anzeigebedarf gibt. Allein im Jahr 2021 führten wir bei Avature mehr als 550 neue Funktionen ein und wir denken, dass das nächste Jahr ebenso vielversprechend wird.

Und da uns die Erfahrungen der Deutschen Bahn und von Bain gezeigt haben, dass die richtigen Lösungen am besten Hand in Hand entwickelt werden, stehen uns mit unseren nun mehr als 1.000 Mitarbeitern ausreichend Hände – und Köpfe – zur Verfügung, um gemeinsam Neues zu bewirken.

Hiermit möchten wir uns an dieser Stelle verabschieden und das Schlagwort der Xerox-Präsentation aufgreifen, das großen Anklang fand: Empower. Stärken Sie sich selbst, Ihr HM, Ihr Team. Das ist das Ziel von Avature.

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